Wem von Euch ist aufgefallen, dass Johanna sich nicht sonderlich wohlgefühlt hat während ihres kleinen Verhörs durch Dariel?

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und Johanna zu einem schöneren Interview verhelfen.

 

Mary: Johanna, schön, dass Du da bist! Unsere Leser möchten Dich gern etwas besser kennenlernen. Schließlich bist Du die gute Seele der Akademie.

Johanna: Aber nein! Das wäre doch zu hoch gegriffen!

Mary: Doch, doch. Du sorgst dafür, dass sich die Lehrlinge wohlfühlen. Dein Refektorium ist der Ort, an dem sie mal nicht ans Büffeln denken.

Johanna: Nun, wenn Du das sagst, Mary? Dann will ich das Kompliment annehmen. Immerhin kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, hier zu sein.

Mary: Stimmt. Du hast angedeutet, dass Dir deine alte Anstellung nicht so sehr gefallen hat.

Johanna: Ach, naja. Was soll ich sagen? Es war nicht so einfach in Liminon.

Mary: Nicht so einfach ist untertrieben! Sie haben dich dort wirklich scheußlich behandelt, soweit ich weiß. Und ich muss es wissen.

Johanna: Sie haben sicher ihre Gründe gehabt.

Mary: Dein Name sollte kein Grund dafür sein, Dich zu diskriminieren. Und auch nicht deine Sympathie mit Luv. Wie kann man daran denn den Wert eines Menschen festmachen?

Johanna: Sie haben es eben nicht verstanden. Sie konnten nicht begreifen, dass ich stolz auf meinen Luv-Namen bin.

Mary: Du bist viel zu nett, Johanna. Lass Dich nicht so ausnutzen und verschaukeln.

Johanna: Wie ich schon sagte: Ich bin froh, jetzt an der Feuermagieakademie zu sein. Dort ist es besser.

Mary: Besser. Aber noch nicht gut. Es gibt überall solche Nafish, die einfach …

Johanna: Ärgere Dich nicht, Mary. Hier überwiegen diejenigen, die offenen Geistes und Herzens sind. Dem Magnus Magister sei Dank.

Mary: In jedem Fall sei Dir Dank für dieses Interview! Ich würde mich freuen, wenn wir noch einmal zusammenkommen für ein weiteres Gespräch.